Die Suche nach der höchsten Rendite – warum diese gar nicht nötig ist

Die Suche nach der höchsten Rendite – warum diese gar nicht nötig ist

Die Suche nach der höchsten Rendite fordert regelmäßig große Opfer. Viele wissen, dass hohe Renditechancen immer auch entsprechende Risiken mit sich bringen. Es ist sogar noch ernster, denn je höher die Rendite ist, wächst das Risiko exponentiell an. Tatsächlich reicht es aus, wenn man die Kaufkraft zuverlässig speichert, und zwar risikofrei.

Was ist sicher? Stellen Sie diese Frage 100 Menschen, erhalten Sie 100 verschiedene Antworten. Sicherheit ist eine Vorstellung, ein Konstrukt aus einzelnen Wunschvorstellungen mit völlig individuellen Bewertungen. Und gegen Wunschvorstellungen kann die Realität nur zurückstecken.

Sind Aktien sicher?

Grundsätzlich werden Aktien als hochriskante Assetklasse gesehen. Sie sind der Inbegriff für die Suche nach der höchsten Rendite. Wer heute eine Aktie für einen bestimmten Kurs erwirbt und morgen wieder abstößt, kann Gewinn oder Verlust realisieren. Erwirbt man aber viele verschiedene Aktien und behält diese für lange Zeit, sinkt das Risiko immer weiter, je mehr Zeit ins Land geht.

Auf diese Weise arbeitet der Aktienfonds. Davon gibt es Tausende. Welcher ist der beste? Hier steht man wieder genau vor dem gleichen Problem. Jeder Fonds ist immer nur so gut wie die Menschen, die die Fonds verwalten. Je breiter ein Fonds investiert, desto mehr nimmt das Risiko ab. Kauft man einen oder mehrere Fonds, die in alle Aktien weltweit investieren, achtet auf eine schmale Kostenstruktur und gibt sich mehrere Jahrzehnte Zeit, dürfte die Gefahr eines Verlustes gegen Null gehen.

Das größte Risiko ist der menschliche Faktor. Wir Menschen haben Emotionen und treffen dadurch immer mal wieder falsche Entscheidungen. Der ängstliche Typ Mensch wird nervös, wenn die Märkte sinken und verkauft, oft dann mit Verlust. Doch der Markt erholt sich jedes Mal. Man muss dem Markt nur die Zeit dafür lassen.

Der Spekulant liebt die Suche nach der höchsten Rendite. Er sucht die eine Aktie, die höchste Kurssteigerungen haben soll. Er hofft darauf, dass seine Wahl die Richtige ist. Manchmal funktioniert das, manchmal nicht. Spekulation ist wie die Zukunft in einer Glaskugel zu sehen.

Die meisten irren sich, kaufen die falschen Aktien, verpassen den rechtzeitigen Einstieg oder Ausstieg. Der Markt ist ein beleg dafür. Kaum ein Fonds übertraf in der Vergangenheit seinen Index. Und die es schafften, sind selten 10 Jahre später noch an Spitzenplätzen. So baut man keine Sicherheit auf.

Sicherheit ist, was sich Menschen wünschen, aber durch ihre eigenen Entscheidungen und Handlungen oft selbst versagen.

Sind Edelmetalle sicher?

Die Preise der Edelmetalle ändern sich ständig. Physische Edelmetalle haben aber einen inneren Wert, der unabhängig vom Preis ist. Gold gilt zum Beispiel als das wahre Geld. In dieser Funktion speichert Gold die Kaufkraft am Tag des Erwerbs zuverlässig über lange Zeit. Gerade in der Altersvorsorge ist das ein entscheidender Aspekt. Denn allein das macht die Suche nach der höchsten Rendite überflüssig.

Die Kaufkraft jeder Währung wird meist ins Verhältnis zu Gold dargestellt. Gold ist zwar kein gesetzliches Zahlungsmittel, trotzdem ist das gelbe Metall noch immer der Standard, an dem sich die Papier-Fiat-Währungen messen müssen. Deshalb räumen sich die Notenbanken auch ihre Tresore voll mit dem kostbaren Metall.

„Wer Gold hat, hat immer Geld“, stellte der ehemalige Präsident der US-Notenbank Federal Reserve, Alan Greenspan einst fest. Gold wird weltweit zu einheitlichen Preisen gehandelt. Überall auf der Welt bekommt man also für Gold auch wieder Geld, und zwar in der Höhe, wie es die dann bestehende Kaufkraft möglich macht.

Am Beispiel des Euro kann man das Prinzip seht gut erkennen. Eine Unze Gold kostete zur Euro-Einführung als Bargeld 278,35 USD. Von 1999, als der Euro als Buchgeld eingeführt wurde hatte die Währung bereits gute 20 Prozent ihrer Kaufkraft eingebüßt. Im Jahr 2020 hatte der Euro im Vergleich zu Gold nur noch knapp 19 Prozent seiner ursprünglichen Kaufkraft. Die Unze Gold kostete Ende 2020 stattliche 1.769,82 USD. Damit hat sich der Goldpreis seit 2002 um das 6,38-fache erhöht und somit den Kaufkraftverfall des Euro nicht nur ausgeglichen.

20 Reichsmark (RM) in Deutschland, Anfang des 20. Jahrhunderts wurden durch eine Hyperinflation komplett vernichtet. Die 20 RM-Banknoten wurden damit wertlos. Die 20 RM-Münzen waren damals aus Gold. Diese Münzen, die heute nicht mehr als gesetzliches Zahlungsmittel akzeptiert werden, enthielten 7 Gramm Feingold und würden einen Preis von fast 350 Euro erzielen. Dieses Beispiel gehört wohl zu den beeindruckendsten, wenn man Papiergeld mit Gold-Geld vergleicht.

Damit dürfte belegt sein, dass die Suche nach der höchsten Rendite tatsächlich nicht nötig ist, wenn man seine Vorsorge auf Gold und andere Edelmetalle aufbaut. Wer die Kaufkraft speichert, wird später viel Freude mit seinen güldenen Ersparnissen haben.

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Bildrechte: Michael Sielmon

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